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Geschichte des Blaudruck.

Ende des 18. Jahrhunderts hat der Astronom Sir John Herschel das Edeldruckverfahren der Cyanotypie entdeckt, das auch Blaueisendruck oder einfach Blaudruck genannt wird. Im Gegensatz zu Verfahren wie der Daguerrotypie und der Talbotypie, die auf Silberionen beruhen und für herkömmliche Fotoabzüge benutzt werden, basiert die Cyanotypie auf der Verwendung von Eisen.

Im Rennen um die Entdeckung eines Verfahrens zur Herstellung stabiler fotografischer Bilder ist die Cyanotypie eher als künstlerisches Druckverfahren in die Geschichte eingegangen, da die entstehenden Bilder neben ihrem typischen Cyanblau auch etwas märchenhaft anmutendes an sich haben. Für den Betrachter wird nicht recht klar, ob es sich um eine Fotografie oder um ein gemaltes Bild handelt. Dieser Eindruck wird je nach verwendetem Material zum Beispiel durch eine durchscheinende Stofftextur noch verstärkt. Die Technik eignet sich auch, um so genannte Fotogramme herzustellen, also beispielsweise Abdrücke von Pflanzen oder anderen Materialien anzufertigen.

Die britische Naturwissenschaftlerin Anna Atkins hat die Cyanotypie Mitte des 19. Jahrhunderts durch ebensolche Fotogramme bekannt gemacht, indem sie Farne und andere Pflanzen in ihren Büchern mit Blaudrucken dokumentierte.

In unserem Blaudrucken Shop haben Sie die Möglichkeit sich einen Blaudruck von einem Foto fertigen zu lassen.